Gedicht
Augen ohne Lider
kohlenschwarz, ewiger Schlaf.
Mauer ohne Dach
aschgrau, ewige Erinnerung.
Stein auf Stein.
Farbe voller Kratzer,
Leere ohne Ende,
Atemzüge,
leise.
Gottes Sohn
ach so leise
auf dem Boden voller Splitter.
Gebrochen sein Kreuz.
Haut voller Narben,
Schmerz
Schrei
ewig ewig.
Holz auf Stein.
Sprachlos
reglos
gedankenlos
im Haus der Stille.
Herz auf Stein.
Sonne, blendendes Gold,
im Himmel, durchsichtigem Silber,
Bäume wieder grün ach so grün,
Gras sanft ach so sanft.
Erlösung, endlich.
Endlich.
Erschinen in “Im Flüstern verlassener Orte”, (Sternenblick, 2019)